VOM BAUR: „Windräder brauchen turnusmäßige unabhängige technische Überprüfung!“

Anlässlich der neuerlichen Landtagsdiskussion zur Notwendigkeit eines „Windrad-TÜV“ erklärt der stellvertretende FDP-Landesvorsitzende, Michael VOM BAUR:
„Windkraftanlagen gehören zu den größten und leistungsfähigsten technischen Anlagen, die heutzutage in der Nähe von Straßen und Wohnansiedlungen betrieben werden“, sagt Michael VOM BAUR, stellvertretender Landesvorsitzender der Freien Demokraten, und legt Einspruch gegen das romantisierte Bild des Windkraftwerkes als „moderne Windmühle“ ein: „Es handelt sich de facto um einen tonnenschweren Generatorraum mit der elektrischen Leistung eines Containerschiffes, der in der Höhe des Kölner Doms montiert und mit Rotorblättern von bald 100 Metern Länge ausgestattet wird, die sich an ihrer Spitze mit mehreren hundert Kilometern pro Stunde bewegen. All dies bei dynamischen Windlasten und bei jedem Wetter“, verdeutlicht der Energieexperte VOM BAUR.

„Damit sollte es selbstverständlich sein, das eine Windkraftanlage den höchsten Sicherheitsanforderungen genügen muss.“


„Die bislang geltende alle 2 bzw. 4 Jahre wiederkehrende Prüfung durch den Hersteller oder einen Sachverständigen, wie es die maßgebliche Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik vorsieht, reicht dafür nicht. Es braucht eine Verpflichtung zu einer turnusmäßigen, wirklich unabhängigen technischen Überprüfung, wie in Straßenverkehr und Schifffahrt auch.“
Der Energieexperte VOM BAUR ist überzeugt, dass die bisher geltenden „weichen“ Vorschriften den Betreibern von Windkraftanlagen entgegenkommen, da dadurch deutlich geringere Kosten anfallen. „Auch wenn dies in der Anfangsphase der erneuerbaren Energien sicher Absicht war: heute sind Windkraftanlagen nicht nur weit verbreitet, sondern auch deutlich größer als in den Anfangsjahren. Die Sicherheitsvorschriften müssen an die potentiellen Risiken, die mit diesen Großanlagen einhergehen, angepasst werden.“ PM 2019-008