FDP fordert zum UMR-Skandal: Untersuchungsausschuss jetzt!

Anlässlich der Berichterstattung der Ostseezeitung über Existenz und Inhalt einer Zielvereinbarung für die UMR, erklärt der FDP-Generalsekretär David WULFF:
„Dieser Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen“, hält David WULFF, Generalsekretär der Freien Demokraten in M-V fest. „Seit Monaten kleckern die Ungereimtheiten zur wirtschaftlichen Praxis am Universitätsklinikum in Rostock an die Öffentlichkeit. Jetzt ist eindeutig: wir brauchen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum UMR. Sollten sich die Vorwürfe gegenüber Frau Hesse bewahrheiten, sollte die Ministerpräsidentin wissen, was zu tun ist.“

Die Veröffentlichung einer Zielvereinbarung für den Klinikvorstand des UMR stellt Aussagen der Bildungsministerin aus dem vergangen Jahr in schlechtes Licht. „Frau Hesse hatte wiederholt betont, dass es eine solche Zielvereinbarung nicht gäbe und dass der Vorstand einzig zur Kostendeckung angehalten sei“, rekapituliert WULFF. „Sollte sich das veröffentlichte Dokument als authentisch erweisen, hieße das, dass Frau Hesse wider besseres Wissen die Unwahrheit gesagt hat. Ein solches Verhalten verträgt sich mit einem öffentlichen Amt nicht - insbesondere nicht mit einem so hohen.“ PM 2019-006