WULFF: “Untätigkeit der Landesregierung vergibt riesige Chancen“

Zur Vorstellung des Jahresausblickes 2019 der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern erklärt der FDP-Generalsekretär, David WULFF:
„Dieses Ergebnis ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung“, kommentiert der FDP-Generalsekretär David WULFF die Resultate einer Umfrage der Vereinigung der Unternehmensverbände (VU) M-V. „Nicht einmal ein Viertel der befragten Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern ist mit der Wirtschaftspolitik der Regierung Schwesig zufrieden. Verwundert bin ich davon nicht: eine konsistente Wirtschaftspolitik sucht man in Staatskanzlei und Wirtschaftsministerium leider vergebens.“
„Der Wirtschaftsminister sonnte sich noch vor Weihnachten in den Erfolgen der harten Arbeit der hiesigen Unternehmen, ohne aber tatsächlich etwas dazu beigetragen zu haben“, sagt WULFF. „Wir Freien Demokraten unterstützen die Initiative des Zukunftspaktes MV der Vereinigung der Unternehmerverbände ausdrücklich. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Landesregierung die Impulse aus Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit auch dankbar aufnimmt und in ihre Arbeit einfließen lässt.“

„Durch ihre Untätigkeit vergibt die Landesregierung riesige Chancen“, erklärt WULFF. „Wir Freien Demokraten fordern von der Landesregierung ein Wirtschaftsentwicklungskonzept aus einem Guss. Die Landesregierung muss für die größte Sorge der Wirtschaft endlich eine Lösung vorlegen: Um dem grassierenden Fachkräftemangel zu begegnen, müssen die Berufs- und Hochschulen im Land neu aufgestellt werden. Gleichzeitig braucht das Wirtschaftshemmnis Bürokratie eine digitale Verschlankungs- und Dynamisierungsbehandlung.“


Dazu passt ein weiteres Ergebnis der Umfrage wie die Faust aufs Auge: „Über 50% der befragten Unternehmen haben noch keine konkreten Schritte unternommen, um von der Digitalisierung zu profitieren. Wenn hier nicht zügig gegengesteuert wird, verschläft unser Bundesland diese neue industrielle Revolution“, zeigt sich WULFF besorgt. „Wir brauchen an jeder Universität und Hochschule in M-V einen Informatikstudiengang, denn oftmals fehlt es in der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen schlicht am Personal.“ PM 2019-003