FDP Schwerin besucht Unternehmen

Der FDP-Kreisverband Schwerin besuchte in der vergangenen Woche zwei neue Unternehmenssitze in der Landeshauptstadt. Zum einen galt der Besuch dem erst kürzlich eröffneten neuesten Werk der BVS-Systemtechnik im Gewerbegebiet Göhrener Tannen. Die Produktion läuft erst seit wenigen Tagen. Die BVS, dessen Geschäftsführer Christian Tochtenhagen die Liberalen führte, hat dieses neue Werk in Schwerin gebaut, da die Kapazitäten in dem Heimatbetrieb Böblingen komplett ausgelastet waren. Nach einer Zweitniederlassung in China und wird dieses dritte Werk einerseits rationeller und damit preisgünstiger produzieren können als der Mutterbetrieb und andererseits findet die BVS im  Markt Nordostdeutschlands bestens ausgebildete Facharbeiter, die im Umland des Mutterbetriebes rarer Goldstaub ist. Besonders beeindruckte die FDP die Automatisation der Feinblechverarbeitung in dieses spezialisierte Werk, die einerseits dazu führt, dass Metallteile unterschiedlicher Mengen zu Wettbewerbspreisen hergestellt werden, die keine internationale Konkurrenz toppen. Andererseits führen der internationale Kostendruck und die damit einher gehende Automatisation dazu, dass nur noch wenige Arbeitskräfte Beschäftigung finden.

Der Kreisvorstand der FDP sieht in diesem Konflikt politischen Handlungsbedarf und wird sich in einen seiner nächsten Treffen mit den Themen Arbeitsmarkt, Sozialabgaben, Automatisierung und wer zahlt die Renten auseinander setzen.


Zum anderen besichtigte der FDP-Kreisverband als Kontrastprogramm den kurz vor seinem Abschluss stehenden Umbau des denkmalgeschützten Offizierskasinos in der Stellingstraße im Stadtteil Osdorf, der neuer Sitz der Geschäftsleitung der Firma Hydraulik Nord wird. Die ersten Büros der Geschäftsleitung sind bereits im Offizierskasino, dem ehemaligen Regimentsgebäude eines Großherzoglich Mecklenburgischen Feldartillerie-Regiments, bezogen, obgleich die Anzahl der Handwerker, die der Büromitarbeiter, derzeit weit überschreitet.

 

Der Bauleiter führte die liberale Gruppe durch das gesamte Haus, erläuterte die Pläne der Berliner Architektin Kirsten Schemel und die während der Planung und Durchführung auftretenden Komplikationen, die diesen Umbau verzögerten. Zur kompletten Sanierung des im März 1900 in Betrieb genommenen Offizierskasinos, musste die Hydraulik Nord einen Betrag von mehreren Millionen Euro investieren. Planern und Ausführenden ist mit der Herrichtung der Firmenzentrale für die Hydraulik Nord in diesem direkt dem Schloss gegenüber liegenden historischen Gebäude eine phantastische Synergie zwischen Denkmal und neuem Zweckgebäude nach Auffassung der Liberalen überzeugend gelungen.