Nicht nur mit Zahlen klotzen, sondern auch mit Ideen!

Zum Ergebnis der Kabinettsklausur der Landesregierung zur Digitalisierung äußert sich der FDP-Bundestagsabgeordnete,
Hagen Reinhold:


„Endlich dämmert es auch der Landesregierung, dass der Umgang mit
der Digitalisierung Chefsache sein muss“, so Hagen Reinhold, FDP- Bundestagsabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern. „Allerdings ist die ‚Digitale Agenda‘, welche die Landesregierung vorlegt, mehr eine Sammelsurium aus Klein- und Kleinstprojekten, als ein echter Fahrplan.

Ein Ineinandergreifen der einzelnen Vorschläge, wie es zwingend notwendig wäre, ist nicht zu erkennen. Hier wird mit großen Zahlen und Schlagworten geprotzt und mit konkreten
Maßnahmen gekleckert“, fährt Reinhold fort.


Den meisten Teilen der Digitalisierungs-Agenda fehlt es am nötigen Personal. „Die Unternehmen im Land finden bereits jetzt keine ITFachkräfte und die Agenda der Regierung beinhaltet keinen einzigen Vorschlag, der diesen Mangel abstellt. So bleiben gute Ideen, wie das landesweit einheitliche Behördenportal, Wunschträume“, gibt Reinhold zu bedenken.


Der Abgeordnete fährt fort: „Die Digitalisierung von Bildungsstätten und Unternehmen kann nur im Gleichklang mit dem Ausbau der Internetbandbreiten und der Fachkräfteausbildung einhergehen. Ohne eine umfassende und detaillierte Digitalisierungsstrategie, die dies berücksichtigt, bleibt alle Mühe vergebens.“