Naturschutz geht nur mit den Menschen, nicht gegen sie!

Zur Ankündigung des Landwirtschaftsministers den Fischfang vor Hiddensee zu untersagen erklärt Hagen Reinhold, MdB:

 

Umweltschutz und Wirtschaft müssen keine Gegensätze sein. „Auch ich bin ein Freund des Nationalparks ‚Vorpommersche Bodden-landschaft‘. Doch Herr Backhaus versucht den Naturschutz gegen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern auszuspielen. Das geht nicht! Genügend politischen Willen vorausgesetzt, lassen sich immer Kompromisse finden“, erläutert Reinhold.

Politischen Willen zu Kompromissen sucht man in Schwerin aber vergebens. „Wenn es stimmt, dass Backhaus gegenüber den betroffenen Fischern in fordernder ‚Guts-Herren-Art‘ aufgetreten ist, wäre dies ein Skandal“, so der Abgeordnete aus M-V. „Die Kutter- und Küstenfischerei gehört als Traditionsgewerbe unbedingt dazu.“


Bis 2023 besteht noch eine Sondergenehmigung für den Fischfang vor Hiddensee, spätestens dann wäre Schluss. „Diese 5 Jahre müssen unbedingt genutzt werden, um alle Mittel auszuschöpfen. Wir Freie Demokraten stellen uns hinter die Kutter- und Küstenfischer. Naturschutz kann nur mit, nicht gegen sie gelingen!“