Ehrenamtlern bei Datenschutzherausforderung Steine aus dem Weg räumen

Zur Einführung einer landesweiten Ehrenamtskarte äußert sich der Landesvorsitzende der FDP M-V, René Domke:

„Die vielen Ehrenamtler in Mecklenburg-Vorpommern leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren unseres Gemeinwesens.“, erläutert der FDP-Landesvorsitzende René Domke. „Statt auf die vielen kleinen und großen Sorgen und Nöte der Ehrenamtler einzugehen, versucht sich die Landesregierung mittels einer Ehrenamtskarte aus ihrer Verantwortung freizukaufen. Diese mag Anerkennung sein, sie löst aber die Probleme nicht. Wir Freie Demokraten setzen uns für eine wirkliche Anerkennung des Ehrenamtes in M-V ein. Unser Ziel ist es, vor allem bürokratische Hürden abzubauen, die den Ehrenamtlern ihr Engagement erschweren.“

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beispielsweise stellt ehrenamtliche Engagierte vor kaum zu bewältigende Herausforderungen. „Die Landesregierung sollte im Rahmen der DSGVO eine Rechtsgrundlage schaffen, durch welche die Erhebung der notwendigsten Daten pauschal geregelt wird.“, fährt Domke fort. Ebenso sollten komplizierte Vorschriften, überzogene Verwendungsnachweise und schwer verständliche Antragsunterlagen zugunsten des Ehrenamts abgebaut werden. Auch die Anerkennung und Anrechenbarkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten in der Schule, Berufsschule und Universität sollte zukünftig ermöglicht werden.

„Wir Freie Demokraten wollen Kreativität und Engagement im Ehrenamt fördern, statt es mit bürokratischen Stolpersteinen erschweren.“, schließt Domke. PM 2018-039