Flugdrohnen sind wertvoller Beitrag zur Wasserrettung

Zum zukünftigen Einsatz von Drohnen an den Stränden und Seen M-Vs durch das Deutsche Rote Kreuz äußert sich der Generalsekretär der FDP-M-V, David WULFF:

Erstmalig werden in dieser Badesaison ferngesteuerte Flugdrohnen vom DRK eingesetzt, welche im Notfall eine sich selbstaufblasende Schwimmhilfe abwerfen können. Für mich als Rettungsschwimmer ist das eine spannende und sinnvolle Neuerung. Nur die rigiden Regelungen des Drohnengesetzes erzwingen aktuell, dass diese Drohne noch von einem Menschen gesteuert werden muss. Hier vergibt der Gesetzgeber wieder einmal Chancen.

Doch bei aller technischen Hilfe: nichts ersetzt den Einsatz unserer ehrenamtlichen Rettungsschwimmer. Ehrenamtliche leisten nicht nur unbezahlte, sondern unbezahlbare Dienste in unserem Gemeinwesen. Umso trauriger ist es, dass in den letzten Jahren der Ton der Öffentlichkeit im Umgang mit Ehrenamtlern rauer und unfreundlicher geworden ist. Wer sich der Hilfe eines Rettungsschwimmers sicher sein will, der sollte diesen freiwilligen Helfern mindestens den ihnen gebührenden Respekt entgegenbringen. Dann sind auch zum Start der nächstjährigen Badesaison wieder genügend Ehrenamtliche bereit, sich für den anspruchsvollen Dienst an unseren Stränden und Seen zu melden. PM 2018-034