Grenze im Kopf auch im Osten überwinden

Anlässlich des Treffens der Ost-Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel in Bad Schmiedeberg, erklärt der Vorsitzende der Landesgruppe Ost in der FDP-Bundestagsfraktion Hagen Reinhold, MdB:
„Die Ministerpräsidenten der Länder haben heute mit der Bundeskanzlerin über Renten und Förderpolitik gefeilscht. Nicht zum ersten Mal. Dabei muss die Ost-West-Stigmatisierung in der Diskussion endlich aufhören – das hilft keinem. Wir Freien Demokraten finden es richtig, künftig alle strukturschwachen Regionen Deutschlands zu unterstützen. Das Treffen hätte genauso gut im Westen Deutschlands stattfinden können, denn strukturelle Probleme gibt es in Ost wie West“, findet Hagen Reinhold, Vorsitzender der Landesgruppe Ost in der FDP-Bundestagsfraktion.

„Statt einen Thüringer zum Ostbeauftragten zu machen, wäre es ein besseres Zeichen gewesen, mehr Ostdeutsche im Kabinett zu benennen. Für eine Politik für das gesamte Land wäre das der richtige Startschuss. Man muss schon kritisch fragen: „Warum hat die Koalition unter Führung von Angela Merkel in ihrer jahrelangen Arbeit nicht dafür gesorgt, dass Politik für das ganze Land gemacht wurde und auch im ganzen Land wirkt“, so Reinhold abschließend.