Fusionsforschung

„Das Ziel der Fusionsforschung ist die Nutzung von Plasmavorgängen, wie in sie unserer Sonne ablaufen, zur sicheren Energieerzeugung in Kraftwerken auf der Erde. Die Idee, aus den Inhaltsstoffen von 4 Eimern Wasser (Wasserstoff / Deuterium) und einer Laptop-Batterie (Lithium) die gleiche thermische Energie wie aus 40 t Kohle zu erzeugen, ohne dabei CO2 und gefährliche Abfälle zu erzeugen, fasziniert die Menschheit seit Jahrzehnten. Allerdings führt die „Zähmung“ des Plasmas bis an die Grenzen des heute technisch Machbaren: so muss die 100 Millionen Grad Celsius heiße Masse kontinuierlich rein und durch ein Magnetfeld von allen Bauteilen entfernt gehalten werden, und die unvorstellbare Wärme muss durch Isolation im Stellerator gehalten und für die Nutzung ausgekoppelt werden.

 Der stv. Landesvorsitzende Michael vom Baur, auch Vorsitzender des Unterausschuss Energie im Bundesfachausschuss Wirtschaft + Energie, besuchte am 21.2.2018 gemeinsam mit dem hessischen FDP-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten zur Landtagswahl Rene Rock die weltweit führende Forschungsanlage für Stellerator-Technik „Wendelstein 7-X“ des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald.