Die Energiewende ist nur eine Stromwende

Zur Aussprache im Landtag zum Thema „Arbeit, Wohlstand, Umwelt- und Klimaschutz - Anspruch und Wirklichkeit der Energiewende“, erklärt der Generalsekretär der FDP M-V, David WULFF:

 

Die deutsche Energiewende ist momentan noch eine reine Stromwende, die nicht zu den gewünschten CO2-Reduzierungen geführt hat. Wir setzen uns für einen weltweit gültigen, Sektor übergreifenden und durch (limitierten) Zertifikatehandel gebildeten Preis für CO2-Emissionen als einzige Steuergröße ein.

Wir Freie Demokraten fordern die Landesregierung auf, die illusionäre Energiepolitische Konzeption für Mecklenburg-Vorpommern aufzugeben. Die Landesregierung soll stattdessen eine realistische, technologieneutrale und innovative Energiepolitik betreiben, die eine umweltfreundliche, sichere und kostengünstige Energieversorgung zum Wohle aller Bürger und Unternehmen unseres Landes sichert.
Die Energiepolitische Konzeption der Landesregierung bietet keine Antwort auf die Frage, wer den unzuverlässig und stoßweise anfallenden Wind- und Solarstrom aus Mecklenburg-Vorpommern in einem künftig nicht mehr subventionierten Strommarkt eigentlich kaufen will und setzt faktisch einen langfristigen Weiterbestand von Einspeisevorrang und Subventionen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) voraus. PM 2018-011