FDP begrüßt überfällige Weichenstellung bei Beamtenbesoldung

Zum Gesetzes über die Anpassung von Besoldungs- und Beamtenversorgungsbezügen 2018 und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften äußert sich der Landesgeneralsekretär der FDP M-V, David WULFF:
Wenn auch spät, so kommt endlich die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse der Tarifbeschäftigten auf die Beamten ab 2019. Damit wird künftig vermieden, dass sich Angestellte und Beamte in ihrer Einkommensentwicklung auseinanderentwickeln, ohne dass es dafür sachliche Argumente gibt. Es versteht sich für uns Freie Demokraten von selbst, dass natürlich sowohl die Tarifverträge als auch die zeit-und wirkungsgleiche Übertragung auf Beamte mit Augenmaß und in Verhältnismäßigkeit zur allgemeinen Lohnentwicklung zu verhandeln sind.


Will die Landesverwaltung gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, Demografie und dem Wettbewerb um Nachwuchs mit anderen Arbeitgebern mithalten, muss eine Abkopplung der Besoldung von Tarifergebnissen überwunden werden.
Es darf gerade den Beamten nicht zum Nachteil werden, dass sie aufgrund ihres Status ihre Gehälter nicht mit einem Tarifpartner verhandeln können.
Nur mit motivierten Landesbeamten lassen sich die hoheitlichen Aufgaben und die wachsenden Herausforderungen meistern, vor denen Mecklenburg-Vorpommern steht. PM 2018-008