Besser nicht regieren, als falsch.

Zum Ende der Jamaika-Sondierungen erklärt der Landesvorsitzende der FDP MV, René Domke:
Besser nicht regieren, als falsch.
Wir Freie Demokraten haben auch in Mecklenburg-Vorpommern für eine Modernisierung unseres Landes gekämpft und geworben. Selbst im Ansatz schien dies in einer möglichen Jamaika-Koalition nicht umsetzbar zu sein. Der Abbruch der Gespräche ist nur folgerichtig. Wenn uns schon in den drängenden Fragen der Bildung, Digitalisierung und Einwanderung so vieles trennt, dann wäre diese Koalition auf neue Themen in vier Jahren Regierung wichtige Antworten schuldig geblieben.
Wir hatten am Ende die Wahl entweder zu regieren und dafür auf fast alles zu verzichten, wofür wir geworben haben. Oder eben weiter für unsere Inhalte zu stehen und mit Haltung und Rückgrat dafür auf eine Regierungsbeteiligung zu verzichten.
Die Menschen finden in der FDP eine Partei, die für etwas steht. 
Es ist in den Sondierungsgesprächen nicht gelungen, das tiefe Vertrauen zu entwickeln, das eine Bundesregierung braucht, um stabil regieren zu können.
Für uns steht fest, wenn wir unsere Trendwenden nicht umsetzen können, keine liberale Handschrift erkennbar ist, dann lieber nicht regieren als schlecht regieren. 
Eines zeigen die Verhandlungen der letzten Wochen auch: die Parteien in Deutschland sind programmatisch deutlich zu unterscheiden. Insofern können die politischen Ränder keine Früchte ernten, weil sich vier Parteien bis zur Unkenntlichkeit verschmolzen haben.