FDP fordert Forschungsförderung statt Dauersubventionen

Zur vorgelegten Fördermittelliste des Landes äußert sich der Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl, Hagen REINHOLD:

 

Diese Liste zeigt einmal mehr, dass vor allem große Firmen mit eigenen Rechtsabteilungen in der Lage sind, Fördermittel zu erhalten. Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land hingegen müssen teuren Sachverstand einkaufen, um überhaupt eine Chance auf Unterstützung zu erhalten. Die Landesregierung setzt zudem ein vollkommen falsches Signal, wenn große Unternehmen, die in Schieflage geraten, eine Unterstützung bekommen, die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land aber alleine gelassen werden, wenn einmal Not am Mann ist.

 

 

Wir Freie Demokraten wollen stattdessen eine technologieoffene steuerliche Forschungsförderung einführen. Unternehmen können so einen Prozentsatz ihrer Personalaufwendungen für Forschung und Entwicklung als Steuergutschrift erhalten. Die steuerliche Forschungsförderung ist unbürokratisch, da Projektanträge und Genehmigungsverfahren entfallen. Zudem können die Unternehmen gleichermaßen davon profitieren, unabhängig von der Branche oder Art und Inhalt der Innovationsideen. Darüber hinaus kann das Land mit gezielten Investitionen in den Breitbandausbau, den Straßen- und Schienenausbau oder die bessere Anbindung der Häfen im Land die Rahmenbedingungen schaffen, die eine Ansiedlung von wettbewerbsfähigen Unternehmen auch ohne staatliche Unterstützung ermöglichen. PM 2017-052