FDP fordert bundeseinheitliche Regelung zur Todesbescheinigung

Zu den Ergebnissen der Studie des Instituts für Rechtsmedizin Rostock bezüglich falsch oder fehlerhaft ausgestellter Todesbescheinigungen äußert sich der Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl, Hagen Reinhold:
Die Studie des Instituts für Rechtsmedizin Rostock macht deutlich, dass dringend eine bundeseinheitliche Regelung für die Todesbescheinigung gebraucht wird. Wir Freie Demokraten setzen uns dafür ein, dass Regelungen auf der Ebene getroffen werden, wo sie am sinnvollsten angesiedelt sind. Bei der Frage nach der Todesbescheinigung gibt es keinen Grund, warum dafür 16 einzelne Regelungen in Deutschland notwendig sein sollen.

 

Eine bundeseinheitliche Regelung wäre zudem eine sinnvolle Grundlage, um daraus einheitliche Standards zum Ablauf der Feststellung des Todes und dem Ausfüllen der Todesbescheinigung zu erhalten. Dies schafft zum einen Rechtssicherheit für die Hinterbliebenen, zum anderen erlaubt es uns, mit den dann vergleichbaren statistischen Daten die Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik deutlich näher an der Realität auszurichten. PM 2017-050