Die LUL Fraktion fordert einen Masterplan “Bildungsstandort Nordwestmecklenburg“

Die Landrätin wird von der LUL Fraktion aufgefordert, ein Bildungskonzept für den Landkreis NWM zu entwickeln, welches deutlich über die bisher bekannten Ansätze hinausgeht. Das Bildungskonzept soll die Schwerpunkte: Gymnasial-Campus in HWI, Nutzungskonzepte der bisher genutzten Objekte, Leistungssportförderung und die Öffnung des Standortes HWI für die Umlandgemeinden enthalten. Der kalkulierte Investitionsbedarf inklusive Förderung für die alten Objekte muss Transparent sein, nur so können die Investitionen mit den Fördermöglichkeiten durch die FAG Beschlüsse des Bundes für ein Neubau eines modernen Gymnasial-Campus fair kalkuliert werden. 

Es ist abzuwägen, ob ein Neubau „auf der grünen Wiese“ nicht die bessere Alternative zur kostspieligen und unkalkulierbaren Sanierung der historischen Bausubstanz ist. Die vielen Einzelplanungen, die in der Kreisverwaltung durchgeführt werden sind nicht in ein Projekt eingebunden und verursachen viele unnötige Kosten. Die LUL fordert Referenzstandorte die sowohl gymnasiale Bildung, künstlerische Förderung, sportliche Einrichtungen als auch eine Volkshochschulstruktur beinhalten und eine Bildung für Alt und Jung, am Tag, am Abend und an den Wochenenden, sowohl in der Kreisstadt, wie auch im ländlichen Raum anbietet. Ein moderner, leistungsstarker Wirtschaftsstandort braucht ein Bildungsangebot auf höchstem Niveau. Investitionen in Bildung sind nachhaltige Wirtschaftsförderung. Für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung wurden lichtdurchflutete und moderne Bürogebäude an den Verwaltungsstandorten Grevesmühlen und Wismar errichtet, hier gibt es optimale Arbeitsbedingungen. Aber wann investieren wir nachhaltig in Bildung, wann kommen die Zukunftsinvestitionen für unsere Kinder? PM 07-17 der LUL Fraktion im Kreistag von Nordwestmecklenburg