FDP Kandidat Reinhold fordert, private Anbieter in den Glasfaserausbau einzubeziehen

Zu den aktuellen Äußerungen des Geschäftsführers des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwehrtdiensten e.V. (VATM), Jürgen Grützner, dass die Ausbauziele beim Glasfaserausbau insbesondere in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern bis 2018 nicht erreicht werden können, erklärt der FDP-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl,  Hagen Reinhold:

 

Wir müssen die Handbremse von CDU und SPD lösen. In Ballungsräumen muss wieder Wettbewerb herrschen und es darf nicht nur einseitig und einschränkend auf Technologien eines bestimmten Anbieters gesetzt werden, sondern es sollte ein technologieoffener Wettbewerb um die beste Lösung vor Ort stattfinden. Im ländlichen Raum schaffen wir das nur, wenn der Bund dort stützend eingreift, wo sich kein privater Betreiber findet. Der Ausbau des Breitbandnetzes ist gerade für den ländlichen Raum eine wichtige Chance, um Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Sowohl die schwarz-rote Bundesregierung, als auch die rot-schwarze Landesregierung haben dabei von Beginn an die Entwicklungspotentiale für den ländlichen Raum verkannt. Zum einen wurde der Beginn des Ausbaus in vielen Regionen verschlafen, zum anderen sind die avisierten 50-Mbit-Anschlüsse schon heute nur noch unteres Mittelmaß im internationalen Vergleich.

Wir Freie Demokraten fordern eine Abkehr von der 50-Mbit-Grenze. Andernfalls werden wir gleich nach der Investition erneut dem Standard der internationalen Spitze hinterher hinken. Das Ziel müssen schon heute Gigabit-Anschlüsse sein, um gerade den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern die Chancen der Digitalisierung vollständig zu eröffnen. Zudem fordern wir die Landesregierung auf, private Anbieter für den Ausbau des Glasfasernetzes einzubeziehen. Das Beispiel der Deutschen Glasfaser in Bargeshagen im Landkreis Rostock hat gezeigt, dass private Dienstleister die Ausbauziele schneller erreichen können, ohne dafür staatliche Fördergelder zu brauchen.

Im ländlichen Raum schaffen wir das nur, wenn der Bund dort stützend eingreift, wo sich kein privater Betreiber findet. Der Ausbau des Breitbandnetzes ist gerade für den ländlichen Raum eine wichtige Chance, um Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Sowohl die schwarz-rote Bundesregierung, als auch die rot-schwarze Landesregierung haben dabei von Beginn an die Entwicklungspotentiale für den ländlichen Raum verkannt. Zum einen wurde der Beginn des Ausbaus in vielen Regionen verschlafen, zum anderen sind die avisierten 50-Mbit-Anschlüsse schon heute nur noch unteres Mittelmaß im internationalen Vergleich.

 

Wir Freie Demokraten fordern eine Abkehr von der 50-Mbit-Grenze. Andernfalls werden wir gleich nach der Investition erneut dem Standard der internationalen Spitze hinterher hinken. Das Ziel müssen schon heute Gigabit-Anschlüsse sein, um gerade den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern die Chancen der Digitalisierung vollständig zu eröffnen. Zudem fordern wir die Landesregierung auf, private Anbieter für den Ausbau des Glasfasernetzes einzubeziehen. Das Beispiel der Deutschen Glasfaser in Bargeshagen im Landkreis Rostock hat gezeigt, dass private Dienstleister die Ausbauziele schneller erreichen können, ohne dafür staatliche Fördergelder zu brauchen. PM 2017-024