FDP Schwerin fordert besseres Baustellenmanagement und mehr Bürgerbeteiligung

Nach einer gut besuchten Bürgersprechstunde der FDP Schwerin fordern die Freien Demokraten ein besseres Baustellenmanagement von der Stadt Schwerin.

„Nachdem nun die Geschäftsleute ein weiteres Mal eine Baustelle im unteren Bereich der Wittenburger Straße auf Grund von Missmanagement seitens der Stadtverwaltung ertragen müssen, ist es nicht nachvollziehbar, dass einige Ge-schäfte von Menschen mit Behinderung, z.B. mit Rollstuhl, nicht erreichbar sind, weil der Zugangsuntergrund bei Regenwetter regelrecht verschlammt.
Das hoch gepriesene Baustellenmanagement der Stadt Schwerin scheint hier wohl nicht zu funktionieren. Des Weiteren bemängelten Geschäftsleute bei einer Vor-Ort-Begehung des Kreisvorstandes, dass die Baufirmen schweres Baugerät direkt vor die Schaufenster abstellten, so dass eine Sicht auf die Geschäfte nicht mehr möglich ist.

Anstatt hier auf die betroffenen Geschäftsleute zuzugehen, wird hier nach Gutsherrenart seitens der Stadtverwaltung gehandelt und die Umsatzeinbrüche der Geschäfte billigend in Kauf genommen“, so der FDP-Kreisvorsitzende Sascha Priebe.
Ein weiteres Thema auf der Bürgersprechstunde war die Bürgerbeteiligung bei Sanierungen und Neugestaltungen ganzer Straßenzüge, insbesondere beim Großen Moor/Schlachtermarkt, Rogahner Straße und Auf dem Dwang.
„Es kann nicht sein, dass die Anwohner erst vor vollendete Tatsachen gestellt werden und die Stadt erst nach Protest von Bürgern und auf Druck von Bürgerinitiativen Kommunikationsbereitschaft zeigt. Auch hier fordern wir Freie Demokraten eine bessere Kommunikation im Vorfeld und auch mehr Transparenz seitens der Stadtverwaltung“, so Priebe weiter.