Europäische Flugsicherheitsagentur EASA soll nicht zur neuen Superbehörde werden

Gesine Meißner, verkehrspolitische Sprecherin der liberalen Fraktion, zur heutigen Abstimmung über die Reform der Europäischen Flugsicherheitsagentur EASA:


"Ich halte nichts davon, die EASA nach dem Vorbild der amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) zu einer Superbehörde umzubauen. Wir haben in Europa eine etablierte und bewährte Aufgabenverteilung zwischen EASA, Eurocontrol und Kommission. Das sollte man nicht einfach über den Haufen werfen. Deswegen lehne ich auch die Namensänderung ab, so wie sie heute vom Verkehrsausschuss beschlossen wurde. Aus der EASA (European Aviation Safety Agency) soll keine EAA (European Aviation Agency) werden."


Nach der Annahme des Textes im Verkehrsausschuss ist das Parlament bereit für die Trilogverhandlungen. Der Rat arbeitet noch an seiner Position zur EASA.