Stadtverwaltung setzt beim Parken falsche Prioritäten

„Einen halbwegs wohnortnahen Parkplatz in Schwerins Innenstadt zu finden ist oft ein Problem und in den Abendstunden auch leider fast unmöglich. Dennoch ist es wichtig, die richtigen Anreize für ehrliche Parker zu schaffen“, so der medienpolitische Sprecher der FDP Schwerin, Stev ÖTINGER.

 

In anderen Städten wird das Parken für die Autofahrer vereinfacht, z.B. über einen Parkschein, den man per Handy buchen und auch ggf. verlängern kann. So wird ein präventiver Ansatz durch Bürgerfreundlichkeit unterstützt und legales Parken erleichtert.
Die Stadtverwaltung in Schwerin dreht allerdings diese Prioritäten komplett um. Hier ist man stolz, nicht das Parken, sondern das Kassieren zu vereinfachen.

Das nämlich, könne im nächsten Jahr per Handy erledigt werden, heißt es aus der Verwaltung. Das Motto scheint hier zu sein: Parkt wie ihr wollt, aber bezahlt möglichst schnell.
Bei den klammen Kassen Schwerins ein nachvollziehbarer, wenn auch völlig falscher Ansatz, mehr Geld von den Autofahrern zu kassieren.
„Ich bin immer für eine Verwaltungsunterstützung durch IT eingetreten, bemerke aber allzu oft, dass in der Stadtverwaltung Schwerin, trotz IT Strategie, zu wenig und gerne auch völlig falsche Ansätze im Umgang mit mo-derner Informationstechnologie gemacht werden“, so Ötinger abschließend. PM 43-16