So

04

Sep

2016

Wir sind unseren Überzeugungen treu geblieben

Rund 1,3 Millionen Menschen waren am Sonntag in MV aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen.  Die FDP konnte zwar ihren Stimmanteil gegenüber der letzten Wahl verbessern, hat aber ihre Ziele nicht erreicht. "Wir haben eine Wahl verloren, aber wir haben in einer schwierigen Situation nicht unsere Haltung verloren. Unsere Freundinnen und Freunde in Mecklenburg-Vorpommern haben in der aufgeheizten Stimmung nicht auf die populistische Karte gesetzt", sagte FDP-Chef Christian Lindner.

FDP-Spitzenkandidatin Cécile Bonnet-Weidhofer betonte in einer ersten Reaktion: "Wir sind unseren Überzeugungen treu geblieben und das macht uns stolz. Wir danken unseren Wählern, Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern. Unsere Überzeugung treibt uns weiter an. Mecklenburg-Vorpommern kann mit den Freien Demokraten rechnen. Wir glauben, das ist nötiger denn je."


FDP war zugleich auch der klarste Kontrast zu den Rechtspopulisten

Christian Lindner hob am Abend hervor: "Die FDP war ein klarer Kontrast zu den Regierungen in Berlin und Schwerin, in der Wirtschafts- und in der Flüchtlingspolitik. Aber die FDP war zugleich auch der klarste Kontrast zu den Rechtspopulisten." Deshalb seien die Freien Demokraten trotz dieses schwachen Abschneidens "stolz auf die Charakterstärke und Haltung unserer Spitzenkandidatin Cécile Bonnet-Weidhofer. Wir danken ihr für ihren großartigen Einsatz als Ehrenamtlerin und als Quereinsteigerin."

 

Sie habe all das verkörpern, was die Liberalen Mecklenburg-Vorpommern weiter wünschen: Gründergeist, Wagemut und Weltoffenheit. "Wir danken unseren Mitgliedern, die ebenfalls im Ehrenamt gekämpft haben, und vor allen Dingen den Wählerinnen und Wählern, die uns in dieser schwierigen Lage in Mecklenburg-Vorpommern die Treue gehalten haben und uns den Rücken stärken wollten", so der FDP-Chef.


MV kann mit uns rechnen

Die Spitzenkandidatin Cécile Bonnet-Weidhofer und der Landesvorsitzender René Domke äußerten sich in einer ersten gemeinsamen Erklärung: "Wir Freie Demokraten wollten in den Landtag einziehen, um für bessere Bildung, digitale Infrastruktur und mehr Optimismus zu kämpfen. Und wir wollten im Wahlkampf den rechten Populismus bekämpfen. Mit Blick auf das Wahlergebnis haben wir unsere absolute Stimmanzahl zwar gegenüber der letzten Wahl verbessert, aber unsere Ziele nicht erreicht. Das steht fest. Aber fest steht auch: Wir sind unseren Überzeugungen treu geblieben und das macht uns stolz. Wir danken daher unseren Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern für ihren engagierten Wahlkampf. Das heutige Ergebnis wird nicht dazu führen, dass wir unsere Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern einstellen. Im Gegenteil: unsere Überzeugung treibt uns weiter an. Mecklenburg-Vorpommern kann mit uns Freien Demokraten rechnen. Wir glauben: das ist nötiger denn je."