Sa

27

Aug

2016

Aktionstag in Schwerin

Über 400 Mitstreiter fanden sich am Wochenende in Schwerin ein, um FDP-Spitzenkandidatin Cécile Bonnet-Weidhofer und ihre Team beim Endspurt zur Landtagswahl zu unterstützen. Neben FDP-Generalsekretärin Nicola Beer waren auch die drei stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki, Marie-Agnes Strack-Zimmermann sowie Katja Suding angereist und feuerten die Wahlkämpfer beim liberalen Aktionstag an.

Beer lobte das Engagement der Spitzenkandidatin und verdeutlichte: "Wir brauchen die freidemokratische Stimme für ein vielfältiges, für ein weltoffenes, aber vor allem für ein zukunftsorientiertes Mecklenburg-Vorpommern." In der letzten Woche müssten nochmals alle Kräfte mobilisiert werden, um möglichst viele Wähler von den Freien Demokraten zu überzeugen, forderte sie.

 

"Ich stehe hier nicht als stellvertretender Parteivorsitzender, ich stehe hier als Schleswig-Holsteiner", eröffnete Kubicki seine Rede. In den vergangenen 25 Jahren sei das Land aufgeblüht und Teil Norddeutschlands geworden. Die Freien Demokraten wollten dafür eintreten, dass auch Mecklenburg-Vorpommern ein Land wird, das Menschen anzieht und Chancen bietet. "Es ist wichtig, dass wir die letzte Woche intensiv nutzen." Aus den drei Prozent in den Meinungsumfragen könnten sechs oder sieben Prozent werden, verdeutlichte Kubicki. "Das ist machbar. Es liegt an uns."

Strack-Zimmermann betonte: "Es wird Zeit, die Freien Demokraten wieder an den Start zu bringen, wo sie hingehören." Sie sei stolz, für eine Partei zu kämpfen, die sich Weltoffenheit und Zukunftsoptimismus auf die Fahnen geschrieben habe. "Ich bin glücklich, dass wir eine junge Kandidatin haben." Sie appellierte an die Anwesenden: "Es ist euer Mecklenburg-Vorpommern. Alles was in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland und in Europa aufgebaut wurde, kann morgen schon wieder zu Ende sein, wenn wir denen folgen, die nur Hetze verbreiten und keine Visionen haben."

"Es geht am 4. September um sehr, sehr viel. Es geht darum, das Land besser und liberaler zu machen", stellte Suding klar. Die Freien Demokraten kämpften dafür, dass das Mecklenburg-Vorpommern die Chancen nutzen könne, die es verdiene. Es fehle eine politische Kraft, die dem Einzelnen etwas zutraue, mutig sei und hoffnungsvoll in die Zukunft blicke, führte sie aus.