Sind Caffiers Leistungen als Sportminister olympiareif?

Angesichts der Olympischen Spiele und der Sportstättensituation in MV erklärt die
Spitzenkandidatin der Freien Demokraten MV zur Landtagswahl, Cécile BONNET-WEIDHOFER:


Alle Augen richten sich derzeit auf Rio und Olympia, wo sich in modernsten Sportanlagen
die besten Athleten aller Nationen messen.
Die Freien Demokraten nehmen das zum Anlass, einen Blick auf die Sportanlagen und den Breitensport in Mecklenburg-Vorpommern zu richten: Aus den Erfahrungen der vielen Freien Demokraten vor Ort in der Kommunalpolitik ist es um die Sportanlagen im Land eher schlecht bestellt. Oftmals gammeln Stadionanlagen oder Sportplätze vor sich hin, wenn nicht engagierte Vereine vor Ort Zeit und Geld in die Hand nehmen. Der Sportminister Caffier wird die Schuld hierfür auf die Kommunen schieben, die aber oftmals keine freien finanziellen Spielräume mehr für freiwillige Leistungen haben.

Verantwortlich für die Haushaltsgenehmigungen der Kommunen ist Minister Caffier.
Wir Freie Demokraten wollen den Breitensport stärken, weil er Ausdruck von Leistung,
Fairness und Miteinander ist. Dazu muss der Bedarf vor Ort erhoben werden, wie hoch
der Instandhaltungsrückstau ist, welche Maßnahmen sofort zu treffen sind. Im zweiten
Schritt muss endlich darüber gesprochen werden, was den Kommunen nach den
Pflichtaufgaben zur Erfüllung eines notwendigen Maßes an freiwilligen Leistungen bleiben
muss, damit Mecklenburg-Vorpommern ein lebenswertes Flächenland der Zukunft
werden kann. In einem dritten Schritt muss die regelmäßige Instandhaltung gesichert
werden. Dazu muss auch das Ehrenamt, Sponsoring und Mäzenatentum wieder mehr
Wertschätzung erfahren.


Auch wenn es gute Beispiele gibt - aus den Kommunen wissen wir, dass die Mehrheit der
Sportanlagen in einem schlechten Zustand sind. Caffiers Sportpolitik beweist keine
Olympiareife, sondern allenfalls Kreismeisterschaftsniveau. PM 2016_128