Borchert muss Landtagsmandat niederlegen - SPD MV sollte sich von ihm distanzieren

Anlässlich der Forderungen der AWO MV, dass Rudolf Borchert (SPD) vom Vorsitz des
Vereins zurücktreten soll, erklärt die Spitzenkandidatin der Freien Demokraten MV, Cécile BONNET-WEIDHOFER:
Die ganze Korruptionsaffäre der AWO bringt immer mehr dunkle Machenschaften ans
Licht, dass nun auch der Vorsitzende Rudolf Borchert von den ganzen Vorfällen gewusst
haben soll und zum Rücktritt aufgefordert wird, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Wir fordern Borchert deshalb zur Niederlegung seines Landtagsmandats auf. Jemand, der
von Korruption innerhalb seines Vereins weiß und nichts dagegen tut, kann wohl kaum im
Sinne der Wähler handeln.

Die SPD muss sich von ihrem Kandidaten und Landesvorstandsmitglied distanzieren. Sie sollte ihn zum Rücktritt aus dem Landesvorstand auffordern. Alles andere macht sie nur noch unglaubwürdiger. Dieser Skandal ist ein neuerlicher Beleg dafür, dass MV kein Wohlfahrtsgesetz braucht. Stattdessen brauchen wir mehr Transparenz und eine deutliche Trennung zwischen
gemeinnützigem und wirtschaftlichem Betrieb. PM 2016_123