Mi

03

Aug

2016

Nordumgehung neu bewerten

Zur Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans äußert sich der wirtschaftspolitische Sprecher der Schweriner FDP und Landtagskandidat Michael Schmitz:

 
Die Nordumgehung von Schwerin ist weiterhin im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Mit ihr soll die Umgehungsstraße über die B 106 hinaus bis nach Cambs weitergeführt werden.
"Der Nutzen und die Notwendigkeit der Nordumgehung ist dringend zu hinterfragen. Die Planungen hierfür gehen noch zurück auf die 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts und basierten auf bis heute nicht eingetretene Erwartungen.

Unternehmen haben sich im Wesentlichen nicht im Norden, sondern im Süden der Stadt angesiedelt. Dort liegen die großen teilweise noch leerstehenden Industrie- und Gewerbegebiete, deren straßenmäßige Er-schließung gesichert ist. Ein Bedarf für die Nordumgehung ist daher nicht ersichtlich. Die insbesondere mit dem Bau einer Brücke über den Schweriner See erheblichen Eingriffe in die sensible Natur verbieten den Weiterbau eigentlich. Zu Bedenken sind auch die Auswirkungen im Tourismus, die durch ein weithin sichtbares und lärmverbreitendes Bauwerk entstehen", so der wirtschaftspolitische Sprecher der Schweriner FDP und Landtagskandidat Michael Schmitz.