Berufsbildungsbericht zeigt Handlungsunfähigkeit der Landesregierung

Anlässlich des Berufsbildungsberichts des statistischen Bundesamtes erklärt die Spitzenkandidatin der FDP M-V zur Landtagswahl, Cécile BONNET-WEIDHOFER:


Die Landesregierung entwickelt sich bei der beruflichen Bildung immer weiter zur Lachnummer: Mit dem Eingeständnis, dass es solche Werte seit 2011 gibt, zeigt die Große Koalition, dass sie handlungsunfähig ist und keine Lösungen parat hat. Auf ein schon bestehendes Programm zur Berufsorientierung hinzuweisen, reicht offenbar nicht aus.

Wir Freie Demokraten wollen Maßnahmen zur Berufsorientierung weiter ausbauen, wissen aber, dass wir Ausbildungen grundsätzlich attraktiver gestalten müssen. Mit elternunabhängigen Zuschüssen zu Fahrten und Unterbringung im regionalen Bereich gleichen wir die unterschiedlichen Verdienste in verschiedenen Berufen aus, sodass Azubis nicht gezwungen sind, ihre erste Ausbildung aus finanziellen Gründen abzubrechen.
Die duale Ausbildung muss zum Regelfall werden und ein Meister muss künftig so viel wert sein wie ein Master. Durch Gleichbehandlung der verschiedenen Ausbildungswege, egal ob an Berufs- und Meisterschule oder Universität, erreichen wir, dass auch Berufsschüler mit modernsten Lehr- und Lernmitteln arbeiten können. Die Berufsschulen selbst müssen an Qualität zulegen. Das erreichen wir nur mit Weiterbildungen für Lehrer und eine Senkung der maximalen Wochenstunden, damit sie sich ausreichend auf den Unterricht vorbereiten können. PM 2016_112