FDP nimmt Sorgen der Wirtschaft ernst

Anlässlich der Veröffentlichung des Fünf-Punkte-Katalogs der VUMV äußert sich die Spitzenkandidatin der FDP M-V, Cécile Bonnet-Weidhofer:

 

Es ist bezeichnend, wenn die Wirtschaft im Land Dinge einfordern muss, die in der Sozialen Marktwirtschaft selbstverständlich sein sollten, wie beispielsweise Vertragsfreiheit und Privateigentum. Wenn seitens der SPD und gar der CDU keine Ansprechpartner mehr da sind, die ein offenes Ohr haben und vernünftige Rahmenbedingungen schaffen wollen, dann ist die FDP die politische Heimat für diejenigen, die in M-V etwas unternehmen wollen.
Wie bei der Einführung des undifferenzierten Mindestlohns befürchtet, wird der Lohn inzwischen durch die Politik vor Wahlen versprochen ohne Blick darauf, was das für den Standort und einzelne Branchen bedeutet. Verschwiegen hingegen wird von SPD und CDU, dass sie keinen Handschlag für steuerliche Entlastungen der Arbeitnehmer gerührt haben, damit diese nicht durch Kalte Progression und Abgabenlast in Rekordhöhe immer mehr von ihrem Einkommen verlieren.

Die Wirtschaftspolitik der Großen Koalition ist von Misstrauen und Bevormundung geprägt. Wenn das die Unternehmer nicht realisieren und darauf auch reagieren, werden sie ein „weiter so“ an Gängelei, Dokumentation und staatliche Einmischung ernten, das den Wirtschaftsstandort zurückfallen lässt.
Der überall in der Wirtschaft beklagte Nachwuchskräftemangel geht auf ein Versagen der seit zehn Jahren regierenden SPD-Koalition in der Bildungspolitik zurück, das sich von Kita bis Berufsschule durchzog. Zu viele Ausfälle, zu hohe Abbrecherquoten und zu wenig Wertschätzung für die berufliche Ausbildung.
Wir Freien Demokraten mahnen ein wirtschaftsfreundlicheres Klima im Land an. Wirtschaft muss schon in der Schule besser vermittelt werden und altes ideologisches Klassendenken endlich überwunden werden. Nur ein Nachgründungskonzept 2020 kann den Generationswechsel in den Unternehmensführungen und damit die Sicherung von Handwerk, Handel und Gewerbe und der dort geschaffenen Arbeitsplätze sichern. PM 2016_102