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  • Vorschläge zur EU-Agrarreform führen zu mehr Bürokratie und weniger unternehmerischer Landwirtschaft

    (12.10.2011)

    Schwerin: Zu den Vorschlägen für die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP), erklärt das Mitglied des FDP Landesvorstandes und agrarpolitische Sprecher, Daniel Bohl:
    „Die FDP setzt sich für eine starke unternehmerische, innovative und nachhaltige Landwirtschaft ein. Eine solche Ausrichtung der Landwirtschaft scheint durch die Reformvorschläge des EU-Agrarkommissars Ciolos gefährdet.


Die vorgesehen Pflicht zur Stilllegung von 7 % der Ackerfläche ist kontraproduktiv. Es ist ökologischer und ökonomischer Unsinn den Landwirten zu verbieten auf wertvollen und ertragreichen Ackerböden in Europa zu produzieren, während in anderen Teilen der Welt Regenwälder abgeholzt werden, um den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen zu decken. Die Konkurrenz, um die ohnehin schon knappen Flächen wird künstlich verstärkt.

Die vorgesehene Kappung der Zahlung an größere Landwirtschaftsbetriebe lehnt die FDP ab. Für uns ist die Leistung, die die Landwirte für die Gesellschaft erbringen entscheidend und nicht mit welcher Betriebsgröße sie erbracht wird.

Die Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktionsart muss europaweit durchgesetzt werden. Sie ist eine wichtige Voraussetzung, um langfristig eine Absenkung der Direktzahlungen zu ermöglichen, ohne landwirtschaftliche Betriebe existentiell zu gefährden. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe kommt in den Vorschlägen eindeutig zu kurz. Nur mit modernen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaftsbetrieben können die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen gemeistert werden.

Der FDP ist wichtig den erfolgreichen Weg der marktwirtschaftlichen Ausrichtung der GAP konsequent fortzuführen, die Bürokratielasten für die Landwirte drastisch zu reduzieren und Vereinfachungen durchzusetzen. Davon sind die Vorschläge des EU-Agrarkommissars weit entfernt.“


PM 74-2011 vom 12.10.2011

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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