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  • Unternehmen sind kein Ortsverein:

    (03.02.2011) Keinen Zwang zur Auswahl von Führungspersonal nach
    sachfremden Kriterien einführen!
    Zur Forderung der Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Dr. Margret Seemann (SPD), nach einer sanktionierten gesetzlichen Frauenquote in wirtschaftlichen Führungspositionen, erklärt das Mitglied des
    FDP-Landesvorstands und Vorsitzende des Landesfachausschusses Wirtschaft, Verkehr und Tourismus, Michael vom BAUR:

Die aktuelle Debatte über eine sanktionierte Frauenquote macht zum wiederholten
Male deutlich, wie weit sich SPD-Sozialpolitiker gedanklich von der
Realität der Wirtschaft, insbesondere der Lage in kleinen und mittleren Unternehmen,
die mehr als 80% der Arbeitsplätze stellen, entfernt haben. Es besteht
kein Zweifel daran, dass mehr Frauen in Führungspositionen sein sollten. Viele
Erfahrungen und Studien belegen die Chancen, die sich aus gemischten Führungsteams
ergeben. Entscheidend für eine erfolgreiche Führungsmannschaft
ist jedoch nicht in erster Linie die Geschlechtszugehörigkeit, sondern die Kombination
der fachlichen Qualifikationen, Lebenserfahrungen, Temperamente
und Persönlichkeiten, die durch weibliche Beträge oft eine erfolgreiche Mischung
ergeben können.

Eine Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen jeder Größe muss
sich aber in erster Linie immer nach der fachlichen und persönlichen Eignung
der Kandidaten richten. Wer Unternehmer in ihren freien Personalentscheidungen
beschneiden und zu Einstellungen nach politisch sanktionierten Quoten
zwingen will, hat die Grundlagen unternehmerischer Verantwortung, auch für
die Zukunft der damit verbundenen Arbeitsplätze, nicht im Ansatz verstanden.
Nach der gleichen rot-rot-grünen politischen Logik würden sicher bald auch
Behinderten-, Migranten-, Religions- oder andere sachfremde Quoten gefordert
werden, das Anti-Diskriminierungsgesetz lässt grüßen!

Die eigentliche Herausforderung besteht darin, mehr Mädchen für betriebswirtschaftliche
und technisch-/naturwissenschaftliche Karrieren zu interessieren,
für Führungspositionen zu qualifizieren und eine bessere Vereinbarkeit der
Rollen in Beruf und Familie zu organisieren. Dies erreicht man nicht durch
öffentlichkeitswirksame, aber wirklichkeitsfremde Quotenforderungen, sondern
durch einen liberalen Kurswechsel in der Bildungs- und Sozialpolitik.

Die naturwissenschaftlich ausgebildete Kanzlerin hat daher gut daran getan,
sich mit der FDP gegen gesetzliche Zwangsquoten auszusprechen. Wir dürfen
die Zukunft von Arbeitsplätzen nicht durch Quotenmanager gefährden.

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 11-11
Schwerin, den 3. Februar 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

Text

Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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