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  • Stellenabbau in der Finanzverwaltung fördert bereits bestehende Vollzugsdefizite

    (23.01.2012) Zum geplanten Personalabbau in der Finanzverwaltung des Landes erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Thomas HELDBERG:
    Gerade erst rügte der Bundesrechnungshof den Steuervollzug in Deutschland. Die Ämter wären wegen des knappen Personals bei immer häufigeren Rechtsänderungen nicht mehr in der
    Lage, die Steuererklärungen nach Recht und Gesetz zu bearbeiten. Und genau in dieser Situation will die Landesregierung jede zehnte Stelle streichen. Für die Liberalen ein Unding zur Unzeit. Damit würden bereits bestehende Vollzugsdefizite gefördert.
    Allein im Einkommensteuergesetz, das für 27 Millionen Steuerpflichtige maßgebend ist, wurden zwischen 2006 und 2010 428 Bestimmungen durch 48 Gesetze geändert. Etwa zehn Reformen müssten die Finanzbeamten Jahr für Jahr verdauen - und das mit immer weniger Personal.

Über eine Streichung von Stellen, eine straffere und effizientere Verwaltung muss nachgedacht werden. Aber zuvor muss die Steuergesetzeslage einer gewissen Kontinuität unterliegen und die technische Ausstattung muss vereinfachte Verfahren ermöglichen. Derzeit ist die Finanzverwaltung meilenweit davon entfernt. Der Gesetzgeber legt den Bürgern und Unternehmen immer neue technische und rechtliche Feinheiten auf, auf der anderen Seite sorgt der Staat beim Steuervollzug aber nicht für eine entsprechende Leistungsfähigkeit.
Solange nicht zuvor deutliche und grundlegende Steuervereinfachungen umgesetzt werden,
für die sich die FDP unermüdlich stark macht, sollten die Vollzugsdefizite nicht noch ausgeweitet werden.

Offenbar muss das Thema Bundessteuerverwaltung wieder auf die Agenda gehoben werden,
um die Struktur bundeseinheitlich zu erhalten und den Gesetzesvollzug sicherzustellen. Der
Verpflichtung, Steuern gesetzmäßig und gleichmäßig festzusetzen, haben die Bundesländer
und auch MV nachzukommen, mit einer schlanken Verwaltung, einer guten Ausstattung und
mit einer stetigen Rechtssicherheit für den Bürger.

PM 2012-008
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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