vernichten sie Arbeitsplätze, siehe z.B. Postmindestlohn. Die aktuelle Studie der INSM zeigt dagegen, dass der Niedriglohnsektor besonders für Langzeitarbeitslose mit geringer Qualifikation einen guten Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt bietet und damit auch die Chance zu weniger Abhängigkeit von staatlicher Alimentierung und zu einem eigenverantwortlichen Leben. Leider gibt es viele Menschen in M-V, die bisher keine ausreichende Qualifikation für gut bezahlte Jobs im ersten Arbeitsmarkt haben und deshalb auch auf einfache Arbeit angewiesen sind. Das ist vor allem ein Ergebnis jahrzehntelanger sozialdemokratischer Bildungspolitik in Schwerin.
Es hat sich aber auch gezeigt, dass entgegen linker Propaganda, die Firmen
ihre Mitarbeiter nicht in Niedriglohnbeschäftigung abdrängen. Vielen Firmen zahlen höhere Löhne, um qualifizierte Fachkräfte zu halten oder zu finden. Dazu bedarf es keiner staatlichen Eingriffe. Prekäre Einkommenssituationen sind kein Problem zu niedriger Löhne, sondern zu geringer Investitionen in Bildung und Ausbildung. Hier liegt das eigentliche Versagen der sozialdemokratisch geführten Landesregierungen in M-V, von der Erwin Sellering jetzt ablenken will.
PM 72-11 vom 31. August 2011







