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  • Sellering muss Gabriel folgen und Rot-Rot im Land kategorisch ausschließen

    (15.08.2011) Zur kategorischen Absage des SPD-Bundesvorsitzenden Gabriel an eine rot-rote Koalition im Bund angesichts des ungeklärten Verhältnisses zum Mauerbau innerhalb der Linkspartei, erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Christian AHRENDT:
    Wenn Sigmar Gabriel eine Koalition mit der Linkspartei, die ein derart „ungeklärtes Verhältnis zur Demokratie und zur deutschen Geschichte“ hat ausschließt, muss auch Ministerpräsident Sellering endlich Farbe bekennen und seinem Bundesvorsitzenden in dieser Frage folgen. Weitere rot-rote Koalitionsspielchen tun Mecklenburg-Vorpommern nicht gut.

Wenn wir die Abwanderung stoppen und neuen Schwung im wirtschaftlichen
und sozialen Aufholprozess zu den anderen Bundesländern holen
wollen, brauchen wir einen freiheitlich-marktwirtschaftlichen, definitiv
aber keinen sozialistischen Kurs. Das haben acht Jahre rot-rote Koalition
zwischen 1998 und 2006 in unserem Land bewiesen. Die Menschen im
Nordost wollen ein politisches Aufbruchsignal, aber keinen langen
Marsch zurück in die Vergangenheit, eingesperrt hinter Mauern und Stacheldraht.
Wenn Ministerpräsident Sellering weiter Macht berechnend die Augen
davor verschließt, sollte nicht nur die Linkspartei ihr Verhältnis zum
Thema Mauerbau und der damit verbundenen deutschen Teilung klären,
sondern vor allem Erwin Sellering und die SPD selbst.

PM 66-11 vom 15.08.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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