schlimm genug, dass die Bundesländer - insbesondere auch M-V - bei der Ausbildung ihres Lehrernachwuchses gespart haben und nun ein Abwerbungswettbewerb um die heiß begehrten Fachkräfte beginnt. Unser Bundesland hat bis heute kein Lehrerpersonalentwicklungskonzept, wie seit Jahren von der FDP gefordert.
Erfolgreiche Bildungsnationen bilden bedarfsgerecht Lehrernachwuchs aus, gewähren ihren Schulen Autonomie in personeller und sächlicher Hinsicht. Die Schulen haben eigene Lehrpläne sowie Schulprogramme. Vor allem junge Lehrer werden dadurch motiviert und die Schülerinnen und Schüler beenden mit mehr Erfolg in kürzerer Lernzeit die Schule. Daran sollte sich auch unser Bundesland orientieren.
Der FDP-Vorschlag für bessere Anreize einer Arbeitsaufnahme für Lehrer in M-V lautet:
Junge Lehrer mit höheren Einstiegseingruppierung beim Gehalt, die dann über längere Zeit gleich bleibt, einstellen und somit keine Nachteile für die gestandenen Lehrern schaffen, die in Zwangsteilzeit arbeiten mussten. Zudem muss eine Entlastung aller Lehrer von den überbordenden administrativen Aufgaben erfolgen, indem die Schulen mit Therapeuten, Sozialpädagogen und Psychologen verstärkt werden, so wie in den erfolgreichen Ländern.
PM 2012-009 vom 24.01.2012







