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  • Selbstständige Schule und Lehrerverbeamtung widersprechen sich

    (24.01.2012) Zur Ablehnung der Finanzministerin in M-V Lehrer zu verbeamten, erklärt der Vorsitzende des FDP-Landesfachausschusses Bildung und Kultur und ehemalige Vorsitzende des Landeselternrates,
    Harry KLINK:
    Ministerin Polzin ist auf dem richtigen Weg, wenn sie die Verbeamtung ablehnt. Ihre Begründung ist aber unvollständig: eine Verbeamtung schafft auch nachgelagerte finanzielle Verpflichtungen
    (z.B. Pensionen) und widerspricht vor allem der gewollten selbstständigen Schule und dem damit verbundenen Qualitätsmanagement. Dass die Bildungsexperten aller Landtagsparteien das nicht erkennen, spricht Bände. Unser Land liegt nicht schuldlos in fast pädagogischen Parametern in Deutschland hinten.

Wir sollten anderen Bundesländern nicht auf ihrem falschen Weg hinterherlaufen. Es ist
schlimm genug, dass die Bundesländer - insbesondere auch M-V - bei der Ausbildung ihres Lehrernachwuchses gespart haben und nun ein Abwerbungswettbewerb um die heiß begehrten Fachkräfte beginnt. Unser Bundesland hat bis heute kein Lehrerpersonalentwicklungskonzept, wie seit Jahren von der FDP gefordert.

Erfolgreiche Bildungsnationen bilden bedarfsgerecht Lehrernachwuchs aus, gewähren ihren Schulen Autonomie in personeller und sächlicher Hinsicht. Die Schulen haben eigene Lehrpläne sowie Schulprogramme. Vor allem junge Lehrer werden dadurch motiviert und die Schülerinnen und Schüler beenden mit mehr Erfolg in kürzerer Lernzeit die Schule. Daran sollte sich auch unser Bundesland orientieren.

Der FDP-Vorschlag für bessere Anreize einer Arbeitsaufnahme für Lehrer in M-V lautet:
Junge Lehrer mit höheren Einstiegseingruppierung beim Gehalt, die dann über längere Zeit gleich bleibt, einstellen und somit keine Nachteile für die gestandenen Lehrern schaffen, die in Zwangsteilzeit arbeiten mussten. Zudem muss eine Entlastung aller Lehrer von den überbordenden administrativen Aufgaben erfolgen, indem die Schulen mit Therapeuten, Sozialpädagogen und Psychologen verstärkt werden, so wie in den erfolgreichen Ländern.

PM 2012-009 vom 24.01.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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