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  • Bildungspolitik

    Selbstständige Schule erstickt an Verordnungsflut

    Schüler

    (06.07.2010) Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zum aktuellen Stand der Einführung der selbstständigen Schule: „Schulen müssen endlich selbstständiger handeln dürfen, damit Sie effizienter arbeiten und individuelle Profile bilden können! Das geht aber nicht, wenn sie mit einer Flut von Verordnungen überschwemmt werden.“

„Während der Bildungsminister mehr Freiheit anpreist, presst er die Schulen mit fast 40 Verordnungen gleichzeitig in ein Zwangskorsett.

Schulleiter laufen deshalb Gefahr entweder die Luft zum freien Atmen, zumindest aber den Überblick zu verlieren.

Kein Wunder also, dass das Gefühl von echter Selbstständigkeit, mehr Eigenverantwortung, Freiraum und Gestaltungsfreiheit noch nicht in allen Schulen angekommen ist.

Eine scheinselbstständige Schule hilft weder Eltern, Schülern noch Lehrern. Nicht nur den Liberalen drängt sich der Eindruck auf, dass Freiräume durch Erlasse und finanziellen Druck vermindert werden. Die Erwartungen sind hoch, doch die Vorgaben lassen den Schulen nicht den nötigen Freiraum.

Obwohl die Bildungslandschaft ständigen Neuerungen unterworfen wird, empfinden die Lehrer und Schulleiter vor allem eine Verengung des Spielraumes. Hier muss dringend gegengesteuert werden!“
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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