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  • Schwesigs KiföG benachteiligt Kinder beruftätiger Eltern und nimmt Anreize für eigenverantwortliches Leben

    (15.04.2011) Zur heutigen Besorgnis erregenden Berichterstattung über die Essenversorgung in den Kitas unseres Landes in der Ostsee-Zeitung, erklärt der FDP- Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Gino LEONHARD: Es ist einfach nur traurig und erschreckend, wie die SPD geführte Landesregierung junge berufstätige Eltern mit steigenden Kosten bei der Kita-Betreuung ihrer Kinder belastet. Der Praxistest des KiföGs von Sozialministerin Schwesig offenbart, dass die Landesregierung Anreize für ein Leben in Eigenverantwortung drastisch reduziert.

So sinnvoll eine Ganztagsverpflegung an den Kitas im Land ist, so notwendiger wäre
aber vor allem eine Entlastung berufstätiger Eltern bei den hohen Beiträgen
für Krippen- und Kitaplätze gewesen. Während für Kinder von
Hartz-IV-Empfängern neben den Gebühren auch die Kosten des Essens
vollständig übernommen werden, müssen arbeitende Eltern immer mehr
für die Betreuung ihrer Kleinen aufbringen. Die erschreckende Botschaft
von Frau Schwesig lautet: „Fürs Kinder kriegen beantragt man am besten Hartz-IV.“

Wir Liberale können dieses falsche Verständnis von Sozialpolitik nicht
hinnehmen. Mit mehreren Anträgen haben wir bereits im Landtag deutlich
gemacht, dass vor allem die hohen Krippengebühren dringend gesenkt
werden müssen. Eine Arbeitsaufnahme für junge Eltern insbesondere
für junge Mütter in Teilzeit muss sich wieder lohnen. Auch in unserem
Wahlprogramm haben wir diese Forderung noch einmal deutlich
unterstrichen. Leider hat die Landesregierung unsere Vorschläge im Parlament
ignoriert. Die Wählerinnen und Wähler haben aber am 4. September
die Chance, sich klar für ein selbst bestimmtes Leben zu entscheiden.
Denn nur mit bezahlbarer Kinderbetreuung können junge Familien
durch eigene Arbeit ihren Lebensunterhalt eigenverantwortlich sichern.

PM 29-11 vom 15.04.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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