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  • Balance zwischen schnellem Zugang zu Medikamenten und deren Be-zahlbarkeit hergestellt

    Schwarz-Gelb sorgt für sinkende Arzneimittelkosten

    (11.11.2010) Zum heutigen Beschluss des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AM-NOG) im Deutschen Bundestag erklärt die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern  und praktizierende Ärztin, Ilona RETTIG:

    Union und FDP machen ernst mit der Reform des Gesundheitswesens. In ei-nem weiteren Schritt hat der Deutsche Bundestag heute die Reform des Arzneimittelmarktes beschlossen. Schwarz-Gelb ist damit die erste Koalition, die eine echte strukturelle Reform des Arzneimittelmarktes angeht. Wir müssen die seit Jahren unkontrolliert steigenden Kosten der Krankenkassen für Medikamente in den Griff bekommen.
Die Reform des Arzneimittelmarktes wird dazu führen, dass die Kosten für Arzneimittel für die Krankenkassen und die Patienten sinken.

Für die FDP ist es wichtig, dass die Balance zwischen Qualitätssicherung, Kostenbewusstsein und dem schnellen Zugang der Versicherten zu innovativen Arzneimitteln gehalten wird. In Zukunft müssen die pharmazeutischen Unternehmen den Zusatznutzen eines neuen Medikaments nachweisen. Ist dies erfolgt, muss das Unternehmen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen über den Erstattungsbetrag des Medikamentes verhandeln. Damit führen Union und FDP weitere wettbewerbliche Elemente auch im Gesundheitswesen ein. Das ist in allen anderen Wirtschaftsbereichen eine pure Selbstverständlichkeit. Mit dem AMNOG konnten darüber hinaus weitere strukturelle Änderungen realisiert werden: Die Wahlfreiheit der Versicherten wird über eine Mehrkostenregelung bei Generika gestärkt, die Transparenz über die Pflicht zur Veröffentlichung klinischer Studien erhöht.

Zur Stabilisierung des Gesundheitswesens müssen alle Beteiligten - Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Steuerzahler, Ärzte, Apotheker, Pharmahersteller und andere Leistungserbringer - ihren Beitrag leisten. Nur so können wir die exzellente medizinische Versorgung für alle sichern. Dies gilt auch für die Apotheker. Die christlich-liberale Koalition hat ihre Bedenken und Vorschläge im Laufe der Beratungen aufgegriffen und vorgesehen, dass die Apotheker mit rund 200 Millionen Euro zur Konsolidierung der GKV-Ausgaben beitragen sollen, wobei das Arzneimittelsparpaket insgesamt 2,4 Milliarden Euro um-fasst. Die Befürchtungen der Apotheker, man werde durch die Regelung mit über 500 Millionen Euro belastet, sind damit obsolet. Künftig müssen die A-potheken den Krankenkassen für rezeptpflichtige Medikamente einen erhöhten Rabatt gewähren. Dies kommt den Krankenkassen zu Gute und somit auch den Versicherten.

Morgen wird der Deutsche Bundestag über den nächsten Schritt zu einem von Nachhaltigkeit, Wahlfreiheit und dem Wettbewerb um eine gute Versorgung geprägten Gesundheitswesen debattieren und entscheiden. Es geht darum, das Gesundheitswesen auf eine solide Finanzierungsbasis zu stellen. Heute und morgen geht es um die Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland.
 

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

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Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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