plant, die Folgen des geforderten Atomausstieges und der Blockade beim Neubau moderner fossiler Kraftwerke auf die Menschen in der Fläche abzuwälzen. Durch eine Änderung des Raumordnungsprogramms und der Bauordnung sollen nach dem Willen der SPDAbgeordneten mehr Flächen für die Gewinnung von onshore-Windenergie freigegeben werden. Die Einwohner unseres Landes müssen also nicht nur mit steigenden Energiepreisen, sondern auch mit deutlich mehr Windrädern vor ihrer Haustür rechnen.
Das Energiekonzept der SPD geht an den naturwissenschaftlichen und technischen Realitäten der Stromerzeugung vorbei. Es führt zu teuren Fehlentscheidungen in der Energiepolitik und zu Mehrbelastungen der Bürger. Deshalb setzt die FDP auf einen möglichst breiten Energiemix auf dem Weg in das regenerative Zeitalter. Regenerative Energieerzeugung in M-V wird auch künftig im Wesentlichen durch Nutzung der
Windkraft erfolgen müssen.
Um das zu erreichen, setzt die FDP auf die Offshore-Potenziale in der Ostsee und das Repowering der bestehenden Onshore-Windkraftwerke an Land. Eine Ausweitung der Windkrafteignungsgebiete und damit einhergehende „Verspargelung“ der Landschaft
gegen die Interessen der Bürger lehnen wir ab.
PM 26-11 vom 06.04.2011







