wichtige Leistungen vorenthalten und auf einen nicht genannten Zeitpunkt
nach der Wahl verschoben. Wenn es nach Ministerpräsident Sellering
und Sozialministerin Schwesig geht, werden die Eltern bei den Kita-
Kosten erst nach der nächsten Landtagswahl um 100 Euro monatlich
entlastet. Auch der Betreuungsschlüssel soll erst danach von 17 auf 15
Kinder pro Erzieherin verkleinert werden. Dabei hält keine Fraktion im
Landtag – nicht einmal der Regierungspartner - die SPD davon ab, dieses
bereits heute zu tun.
Sozialministerin Schwesig erwartet von den Kollegen im Bund jederzeit
Handlungsbereitschaft und umgehende Umsetzung von ihr erwünschter
Maßnahmen. Es ist daher unerträglich, dass sie und ihr Ministerpräsident
bei diesem für die Kinder, Eltern und Erzieherinnen so wichtigen Thema
aus wahltaktischen Gründen auf Zeit spielen. Ihr perfides und auf dem
Rücken der Betroffenen zur Schau getragenes Motto: „Wählt uns und
wir senken die Preise!“, wird aber nicht erfolgreich sein.
PM-Nr. 78-10
Schwerin, den 29. November 2010







