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  • SPD läßt Blockadehaltung bei Lang-LKW endlich fallen

    (06.12.2011) Zum Beschluss des SPD-Bundesparteitages nur noch Test mit Lang-LKW mit 60 Tonnen Fahrzeuggewicht abzulehnen, erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Thomas HELDBERG:
    Die Logistikbranche in Mecklenburg-Vorpommer kann wieder auf den Testeinsatz von Lang-LKW hoffen. Die SPD beschloss auf ihrem Bundesparteitag nur noch auf Lang-LKW-Projekte mit 60 Tonnen Gewicht zu verzichten. Landesverkehrsminister Schlotmann muss daher dringend
    seine Blockadehaltung gegen den notwendigen Feldversuch in Mecklenburg-Vorpommern beenden. Davon würden unsere Logistikwirtschaft und die Seehäfen stark profitieren.

Lang-LKW mit einem Maximalgewicht von 40-44 Tonnen, wie sie bereits in einem wissenschaftlichen Feldversuch in logistikfreundlichen Bundesländern erprobt werden, könnten durch höhere Effizienz zur Entlastung der Straßeninfrastrukturen und der Mautausweichstrecken sowie für die CO2-Bilanz einen entscheidenden Beitrag leisten. Das zeigten auch die langjährigen Erfahrungen einer Spedition, die mit Sondergenehmigung des Ministeriums auf festgelegten Strecken in M-V eigene
Lang-LKW im Einsatz hat. Diese Potenziale durch eine umfassende Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns am Feldversuch auszuloten ist daher dringend erforderlich.

Schwerere Fahrzeugkombinationen mit einem Gewicht von bis zu 60 Tonnen sind nach Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit der deutschen Infrastruktur nicht kompatibel. FDP und Union haben daher bereits 2009, wie jetzt auch die SPD, vereinbart, dass eine Erprobung von 60-Tonnern in Deutschland nicht sinnvoll ist.

Ein Feldversuch ist zudem keinerlei Vorentscheidung für oder gegen den Lang-Lkw. Vielmehr soll er unser Wissen über die Chancen und Risiken dieses innovativen Transportsystems mehren. Die abschließende Entscheidung über den Einsatz von Lang-Lkw wird auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen - nicht nach ideologischen Vorurteilen.

PM-Nr. 102-11
Schwerin, den 6. Dezember 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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