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    Reform der europäischen Agrarpolitik – Aigner muss endlich Position beziehen!

    (12.11.2010) Schwerin: Zur Diskussion über die Reform der europäischen
    Agrarpolitik, erklärt das Mitglied des FDP Landesvorstandes und
    agrarpolitische Sprecher, Daniel Bohl:
    „In der Diskussion um eine Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) vermisst die FDP Mecklenburg-Vorpommern die vernehmbare Stimme der Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner.

Die Reform geht in ihre entscheidende Phase und Bundesministerin Ilse Aigner
schweigt sich aus. Das schadet vor allem Mecklenburg-
Vorpommern mit seiner bedeutenden Agrarwirtschaft. Frau Aigner darf
nicht vergessen, dass sie nicht nur Verbraucherschutz- sondern auch
Agrarministerin ist.
Die FDP setzt sich vehement für eine starke unternehmerische, innovative
und nachhaltige Landwirtschaft ein. Dazu gehört, dass abrupte,
drastische Einschnitte im EU-Agrarhaushalt vermieden werden. Wir
fordern ein Festhalten an dem Zwei-Säulen-Modell der Gemeinsamen
Agrarpolitik über das Jahr 2013 hinaus. Für uns hat eine starke erste
Säule Vorrang. Dabei sprechen wir uns gegen Obergrenzen oder eine
Degression bei den Direktzahlungen aus. Sie widersprechen den Zielen
der von der Produktion entkoppelten Zahlungen und behindern die
Landwirtschaftsbetriebe sich wettbewerbsfähig für die Zukunft auf zustellen.
Wichtig ist es der FDP den erfolgreichen Weg der marktwirtschaftlichen
Neuausrichtung der GAP konsequent fortzuführen, die Bürokratielasten
für die Landwirte drastisch zu reduzieren und Vereinfachungen durchzusetzen.
Schließlich müssen die verfehlten Instrumente der alten Agrarpolitik
wie Exportsubventionen, die insbesondere den Entwicklungsländern
schaden, auslaufen.
Sollte Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner nicht endlich aktiv werden,
ist zu befürchten, dass Deutschland in der Diskussion ins Hintertreffen
geraten könnte, zum Schaden für die heimische Land- und Ernährungswirtschaft.“

PM-Nr. 73-10
Schwerin, den 12. November 2010

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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