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  • REIMERS zu GAP: Umweltschutz nicht gegen Landwirtschaft ausspielen

    (12.10.2011) Zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik sagt Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: „Es ist weiterhin eine Koppelung von Umweltschutzleistungen an die Direktzahlungen vorgesehen. Das ist nicht sinnvoll. Der Landwirt muss die Wahl haben, mit Umweltschutz einen vergleichbaren Deckungsbeitrag erzielen zu können, wie mit der Nahrungsmittel- und Energieerzeugung. Werden mehr Umweltschutzmaßnahmen gewünscht, müssen diese mit Erlösen für die Landwirte vergütet werden, die mit Markterlösen vergleichbar sind.“

Die EU-Kommission schlägt eine degressive Reduzierung der Direktzahlungen, in
Abhängigkeit von der Zahl der Arbeitskräfte, vor und will darüber hinaus größere
Betriebe, die nicht nur landwirtschaftlich tätig sind, über die Definition des
‚aktiven Landwirtes’ von Direktzahlungen ausschließen:

„Die Kommission versucht, Vorwürfen zu begegnen, Großkonzerne mit den Direktzahlungen
zu alimentieren. Die Lösungsvorschläge werden aber zu bürokratischen Belastungen
führen, ohne ihren Zweck tatsächlich zu erfüllen. Deswegen lehne ich
die Kappung der Direktzahlung ab. Jeder Hektar öffentlicher Güter ist gleich
viel wert. Die Ausnahmeregel für Kleinbetriebe in der Definition des ‚aktiven
Landwirts’ verursacht nur bürokratische Lasten, sie sollte für alle Betriebe
gleich gelten.“

PM vom 12.10.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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