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  • REIMERS zu Direktzahlungen: Deckelung diskriminiert große Betriebe

    (23.06.2011) Die Direktzahlung der Europäischen Union an einen Landwirt soll künftig nach oben begrenzt werden. Diese Forderung hat das Europäische Parlament heute mit der Resolution zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verabschiedet.
    Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP kritisiert diese Entscheidung:
    „Die Kappung der Direktzahlungen hat für große landwirtschaftliche
    Betriebe gerade in Ostdeutschland weitreichende finanzielle Einschnitte zur Folgen. Es kann nicht sein, dass einzelne Betriebsformen diskriminiert werden. Eine Obergrenze der Direktzahlungen schwächt die großen landwirtschaftlichen Betriebe
    und riskiert so die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Landwirtschaft.“

Direktzahlungen dienen als Entlohnung für die Erbringung von Leistungen, die der
Gesellschaft zugute kommen, wie der Pflege der Kulturlandschaft. „Diese Leistungen
werden über den Markt nicht vergütet“, so Reimers weiter: „In der zukünftigen
Agrarpolitik sollte zudem der Förderung moderner Technik ein größerer Stellenwert
eingeräumt werden. Dazu gehört auch eine Stärkung der Biotechnologie, um
auf dem globalen Markt nicht in eine Außenseiterposition zu kommen, in der konkurrenzfähiges Handeln nicht mehr möglich ist.“

Pm vom 23.06.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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