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  • REIMERS: Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen

    (19.01.2012) Statistisch wirft jeder Europäer 100 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Diese Lebensmittelverschwendung soll jetzt verringert werden, hat das Europäische Parlament heute in einer Resolution gefordert. Britta Reimers, agrarpolitische
    Sprecherin der FDP im EP:
    “Lebensmittel auf den Müll zu werfen, ist nicht zu rechtfertigen. Zumindest sollten weggeworfene Lebensmittel zu Kompost verarbeitet werden, der als natürlicher Dünger dient und den Boden optimiert. Das erreichen wir über Abfalltrennung, -sammlung und Verwertung. Weit besser wäre es natürlich, mit unseren Lebensmitteln wieder bewusster umzugehen und weniger wegzuwerfen. Landwirte sollten mit gutem Beispiel vorangehen, ihre Kunden informieren und aufklären und wenn möglich und nötig, Packungsgrößen so wählen, dass Verschwendung minimiert wird.”

In Europa und Nordamerika werden jährlich pro Kopf der Bevölkerung 95 bis 115
Kilogramm größtenteils genießbare Lebensmittel entsorgt, während in Afrika, südlich
der Sahara nur 6 bis 11 Kilogramm pro Person und Jahr weggeworfen werden
- nach Zahlen der Food and Agriculture Organisation (FAO) der Vereinten Nationen.
Der größte Teil der Nahrungsverschwendung in den entwickelten Ländern passiert
am Ende der Handelskette und beim Verbraucher, etwa weil das Mindesthaltbarkeitsdatum
abgelaufen ist. Bei den vorgeschlagenen Maßnahmen liegt das Hauptaugenmerk
daher auf der Aufklärung der Verbraucher und verbesserter Verwertung noch genießbarer Lebensmittel.

PM vom 19.01.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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