„Das Proteindefizit in der Europäischen Union durch den Anbau von Eiweißpflanzen in der EU ausgleichen zu können ist nach wie vor nicht möglich. 70 Prozent der für Tierfutter benötigten Eiweißpflanzen werden in die EU importiert. Es gilt die Proteinknappheit in der EU zu verringern und einen unnötigen Anstieg der Futtermittelkosten begrenzen zu können. Dafür müssen dringend Importe gesichert werden, in dem praktikable GVO-Schwellenwerte festgelegt werden. Denn außerhalb Europas dehnt sich der Anbau von GVO-Eiweißpflanzen so stark aus, dass Vermengungen auf Transporten nicht mehr vollständig ausgeschlossen werden können.
Um den Anbau von Eiweißpflanzen in der EU wieder wettbewerbsfähiger zu machen, dürfen wir neuen Technologien nicht pauschal eine Absage erteilen. Die Agrarpolitik der EU muss forschungsfreundlicher werden, damit die Wissenschaft Anreize erhält neue ertragreiche Sorten, die in unserem Klima wachsen, zu entwickeln.“
Die Abstimmung im Plenum erfolgt in der zweiten Märzwoche.
PM vom 26.01.2011







