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  • REIMERS: Erste Säule sauber halten, Umweltmaßnahmen in zweite Säule

    (27.01.2011) „Übergeordnetes Ziel für die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik muss eine weitere Vereinfachung der Nachweispflichten sein. Dafür muss eine weitere Ökologisierung
    der Direktzahlungen aus der ersten Säule vermieden werden. Die Förderung von Umweltmaßnahmen gehört in die zweite Säule“, sagte Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der
    FDP im Europäischen Parlament, am Rande einer öffentlichen Anhörung des Agrarausschusses zur Zukunft der GAP bis 2020.

Reimers: „Die Forderungen nach mehr Umweltauflagen für die Gemeinsame Agrarpolitik, verkennen die Tatsache, dass durch die Cross-Compliance Auflagen die Direktzahlungen für europäische Landwirte bereits heute an die weltweit höchsten Umweltstandards gebunden sind. Umweltschutzmaßnahmen, die über Cross-Compliance Vorschriften hinausgehen, sollten durch Programme der zweiten Säule getragen werden. Das Greening ist in der zweiten Säule sehr gut aufgehoben.

Des Weiteren ist es wichtig darauf zu achten, dass die Kofinanzierung nicht zum Ausschlusskriterium für finanzschwache Regionen wird. Daher müssen Alternativen zur regionalen oder kommunalen Kofinanzierung in Erwägung gezogen werden. Die Die Leistung der Kofinanzierung aus privater Hand darf kein Tabuthema bleiben. Die Kofinanzierung als Kontrollelement bleibt jedoch notwendig, um eine Mindestdisziplin für europäische Gelder zu
erlangen.“

PM vom 26.01.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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