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  • Politikum Pflegestützpunkte - Pflegestützpunkte haben nur Chance mit Qualität und mehr Mobilität

    (09.01.2012) Zur Kritik an den Ergebnissen der Pflegestützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Thomas HELDBERG:
    Die Veröffentlichungen der Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern zu den Ergebnissen der Pflegestützpunkte (PSP) überraschen. Maximal ein Patientenkontakt pro Tag und Stützpunkt
    sind aus unserer Sicht ein zu hoher Mitteleinsatz für ein derartig schlechtes Ergebnis. Nach dem Erfinder des Konzeptes Armin Lang aus dem Saarland, benötigt ein Pflegestützpunkt mindestens 280.000 Euro für Personal, Miete und Sachkosten. Das Sozialministerium M-V wollte auf Grundlage dieser Zahlen mehr als zehn Pflegestützpunkte im Land einrichten. Dabei lagen warnende Zwischenergebnisse zu den PSP aus einer Modellphase bereits vor. Im landesweit einzigen Modell-PSP in Wismar hatte sich in den Modelljahren 2007 bis 2010 das Problem mangelhafter Nutzung des neuen Angebotes bereits angedeutet.

Der Pflegestützpunkt Rostock steht mit 269 Patientenberatungen im Vergleich mit anderen
Standorten relativ gut da. In Rostock legte die Bürgerschaft mit der FDP an der Spitze auch
Wert auf die wesentlichen qualitativen Faktoren eines funktionierenden PSP-Angebotes:

Sicherung der unabhängigen Beratung, hinreichende Finanzierung und Unterstützung durch die Stadt und Ermöglichung einer "Hingeh-Struktur", damit die Pflegenden und zu Pflegenden zu Hause aufgesucht werden können. Das setzt Mobilität der Fachkräfte von Krankenkassen und kommunalen Ämter zur Pflege- und Sozialberatung voraus. Ist das nicht gewährleistet, bleibt es ein Angebot unter vielen anderen mit dem bekannten Resultat. Ein Politikum allein löst das nicht.

PM 2012-002 vom 09.01.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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