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  • Personalspiele der Landesregierung bei der Kreisgebietsreform sind Unfug!

    (26.01.2011) Toralf Schnur, kommunalpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt anlässlich heutiger Pressemeldungen über Personaleinsparungen infolge
    der Kreisgebietsreform: „Die Kreisgebietsreform bietet keine zukunftsfähigen Antworten für die kommunale
    Selbstverwaltung und deren Finanzierung.

In den verschiedenen Anhörungen im Innenausschuss des Landtages trat immer wieder zu Tage, dass die von der Landesregierung anvisierte Fusionsrendite durch die Reform illusorisch ist.

Gerade in Bezug auf die Entwicklung des Personalbestandes in den Kommunen
hat der Landkreistag bereits im letzten Jahr deutlich gemacht, wie Stelleneinsparungen
auch ohne Reform größtenteils realisiert werden könnten. Der in den Jahren
2010 und 2011 stattfindende Personalabbau von rund 250 Stellen findet ohnehin
statt. Diese Stellen werden überwiegend nicht neu besetzt und sind somit
fusionsunabhängig. Faktisch vollzieht sich die Reform mit all ihren Effekten erst
zum 1. Januar 2012. Entsprechendes gilt für die Personalnebenkosten und Arbeitsplatzkosten.

Allein schon durch die Demographie und den damit verbundenen
altersbedingten Personalrückgang wird es deshalb in der öffentlichen Verwaltung
deutlich weniger Bedienste geben.

Eine Reform ohne Fusionsrendite ist jedoch verzichtbar. Die Reform ist somit
gescheitert, noch bevor sie in Kraft tritt.

PM 06/11 der Landtagsfraktion vom 26.01.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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