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    Persönliche Bürgergespräche statt Meinungsumfragen

    Michael Roolf Michael Roolf

    (12.08.2010) Michael Roolf, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion erklärt zur laufenden Debatte um Meinungsumfragen durch Landesregierungen: „Der Landesregierung stände es gut zu Gesicht auf weitere Imageumfragen zu Lasten der Steuerzahler in unserem Land zu verzichten. Dieser Ansicht waren die Liberalen schon bei den Haushaltsberatungen Ende letzten Jahres.“

Roolf weiter: „Dort wurden 70.000 € für Meinungsumfragen der Staatskanzlei in den Haushalt 2010 eingestellt, obwohl die Durchführung und Vergabe des so genannten MV-Monitors berechtigterweise heftig in der Kritik stand.

Die FDP-Fraktion fährt regelmäßig in die Regionen, um Gespräche mit den Bürgern und Unternehmern vor Ort zu führen. Dabei lässt sich ein besseres Stimmungsbild zeichnen, als mit anonymen Telefonumfragen.

Und auch Frau Schwesig und Herr Sellering loben fast täglich ihre guten Gespräche im Rahmen ihrer Sommertouren. Wer aber die Bürger direkt besucht und so Anregungen und Hinweise für die weitere Arbeit bekommt, braucht keine teuren Meinungsumfragen auf Steuerzahlerkosten.

Ich fordere die Landesregierung daher auf, die im Haushalt eingestellten Mittel für Zukunftsinvestitionen zu nutzen, statt für Umfragen mit eingeschränktem Nutzen und zweifelhaftem Hintergrund.“

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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