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  • PM der FDP Kreistagsfraktion Neustrelitz

    (04.03.2011) Nach den Berichten über die Aufregung um einen mutmaßlichen Anruf aus
    der Stadtverwaltung an einen Stadtvertreter der Stadt Neustrelitz nehme
    ich für die FDP wie folgt Stellung. Gemeinde- und Stadtvertreter sowie Kreistagsmitglieder sind bei ihrer Arbeit naturgemäß auf Gespräche mit Bürgern, Sachverständigen und
    Mitarbeitern der Verwaltung angewiesen, um ihre Arbeit mit der gebotenen Kompetenz ausführen zu können. Naturgemäß sind die gewählten kommunalen Vertreter der Parteien nicht  in den verwaltungsinternen Willensbildungsprozess eingebunden. Selten  erfahren wir von verwaltungsinterner Kritik an bestimmten Beschlussvorlagen.

Fast nie erfahren wir von begründeten Zweifeln von Verwaltungsmitarbeitern an der Sinnhaftigkeit bestimmter Beschlussvorlagen. Oft müssen wir zwischen den Zeilen lesen.
Ehrenamtliche Tätigkeit lässt jedoch kaum zeitlichen Raum, um im sich
in der Tiefe mit Beschlussvorlagen auseinanderzusetzen.

Die Verwaltung verfügt insoweit über Herrschaftswissen. Da sich Abgeordnete jedoch informieren wollen und müssen, um richtige Entscheidungen treffen zu können, sind Gespräche mit Mitarbeitern der Verwaltungen unverzichtbar. Unabhängig von der Bewertung des aktuellen Vorganges muss es auch weiterhin möglich sein, Anstöße von Bürgern der Stadt zu bestimmten Problemen zu bekommen, auch wenn sie
Verwaltungsmitarbeiter sind.

Das Vorgehen der Verwaltungsspitze darf nicht dazu führen, dass sich kein Mitarbeiter der Verwaltung mehr traut,  ungezwungen auch Stadtvertreter, Gemeindevertreter oder Kreistagsabgeordnete anzusprechen und über bestimmte Fragen zu diskutieren.
Die FDP stellt klar, dass sich jeder Bürger, auch und gerade, wenn er
Verwaltungsmitarbeiter ist, nach wie vor unter der von uns praktizierten Verschwiegenheitspflicht an FDP-Vertreter wenden kann.

Guido Pauly
für die FDP Neustrelitz und die Kreistagsfraktion

PM vom 04.03.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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