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  • Junge Liberale Mecklenburg-Südwest

    Noch mehr Karl Marx in den Straßen Schwerins?

    (17.11.2010) In einer Beschlussvorlage des städtischen Ausschusses für
    Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr heißt es, dass das
    Teilstück der Straße „Am Grünen Tal“ bis zur „Crivitzer
    Chaussee“ in „Karl-Marx-Allee“ umbenannt werden soll. In
    diesem Zusammenhang fragen sich die JuLis Mecklenburg-
    Südwest: Brauchen wir wirklich noch mehr Karl Marx in
    Schwerin?

Der Kreisvorsitzende Patrick PETERS dazu: „Ich halte es für
höchst bedenklich, wenn wir einer politischen und
weltanschaulichen Leitfigur der DDR im Sinne von
Straßennamen noch mehr Platz in unser demokratisches
System gewähren. Außerdem spiegelt der derzeitige Name
„Am Grünen Tal“ die Tatsachen wieder. Denn hierbei handelt
es sich um eine sehr schöne Umfeldbeschreibung, für das
Grüne Tal auf dem großen Dreesch Schwerins.

Neben einem Unkostenbeitrag von 800 Euro für die neue
Straßenbeschilderung hat uns bereits in der Vergangenheit
gezeigt, dass die „Karl-Marx-Allee“ nicht immer auf
Zustimmung trifft. So wurde zum Beispiel 2005 durch eine
Bürgerinitiative aus Dieser die Alexandrinenstraße am
Pfaffenteich. Deswegen sollten wir uns auch heute wieder an
der mehrheitlichen Meinung in der Öffentlichkeit orientieren. So
hat sich die AOK Mecklenburg-Vorpommerns bereits im Jahre
2006 gegen diese Namensänderung ausgesprochen; und tut
dieses auch heute noch.“

Der FDP-Stadtvertreter Stev Ötinger sagt den Jungen Liberalen
seine Unterstützung zu und wird diese gemeinsame Meinung
in die Stadtvertretung Schwerins kommunizieren.

PM 5 vom 17.11.2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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