höchst bedenklich, wenn wir einer politischen und
weltanschaulichen Leitfigur der DDR im Sinne von
Straßennamen noch mehr Platz in unser demokratisches
System gewähren. Außerdem spiegelt der derzeitige Name
„Am Grünen Tal“ die Tatsachen wieder. Denn hierbei handelt
es sich um eine sehr schöne Umfeldbeschreibung, für das
Grüne Tal auf dem großen Dreesch Schwerins.
Neben einem Unkostenbeitrag von 800 Euro für die neue
Straßenbeschilderung hat uns bereits in der Vergangenheit
gezeigt, dass die „Karl-Marx-Allee“ nicht immer auf
Zustimmung trifft. So wurde zum Beispiel 2005 durch eine
Bürgerinitiative aus Dieser die Alexandrinenstraße am
Pfaffenteich. Deswegen sollten wir uns auch heute wieder an
der mehrheitlichen Meinung in der Öffentlichkeit orientieren. So
hat sich die AOK Mecklenburg-Vorpommerns bereits im Jahre
2006 gegen diese Namensänderung ausgesprochen; und tut
dieses auch heute noch.“
Der FDP-Stadtvertreter Stev Ötinger sagt den Jungen Liberalen
seine Unterstützung zu und wird diese gemeinsame Meinung
in die Stadtvertretung Schwerins kommunizieren.
PM 5 vom 17.11.2010







